Mit dem Glücksspiel wird nirgends mehr Geld verdient als in Chinas Casino-Stadt Macau. Schon lange kann das einstmalige Vorbild Las Vegas nicht mehr mithalten, vor allem was die kriminelle Energie angeht.

“The Venetian“ in Macau

Eine Spielbank mit einem venezianischen Flair direkt im chinesischen Macau, das ist das „The Venetian“. Hier existiert nicht nur der Markusplatz, sondern es gibt auch Gondeln, viel Prunk und im zweiten Stock sogar einen Canal Grande. Über 800 Spielautomaten stehen den Gästen im Erdgeschoss zur Verfügung und hinter der Sicherheits-Schranke befindet sich das „Rad des Glücks“, bei dem es sich um ein überdimensionales Roulette-Rad handelt. Die Besucher verlieren dort durch die blinkenden Slots und das andauernde Geklingel schnell das Gefühl für Zeit und Raum. Amerikanische Schlager aus den 30er- und 40er-Jahren schallen durch die Räume und Zigarettenqualm und Essensgerüche ziehen einem in die Nase. Bei den Gästen handelt es sich um einfache Menschen, die bekleidet mit T-Shirts, Jeans und Schlappen ihr Glück (ver)suchen. Das Spielcasino ist gut besucht und das Segment „der einfachen Spieler“ hat in den letzten drei Jahren stark zugelegt und ist jetzt der Umsatzbringer im Gegensatz zum VIP-Geschäft.

Macau und sein Image

Aber auch die gut situierten Gäste setzen viel Geld beim Glücksspiel ein und so ist Macau ein aufstrebender Glücksspiel-Ort. Die Umsätze betrugen allein im April 2.83 Milliarden Euro! Der Februar verlief sogar noch besser für die Betreiber aufgrund des chinesischen Neujahr-Festes und brachte einen Umsatz von 3,43 Milliarden Euro ein. Die Betreiber rechnen mit einem weiteren Wachstum, da die Spiellust der Gäste, die vom Festland kommen, stetig wächst. Im Wynn Macau, das von seiner Aufmachung etwas na das „Bellagio“ in Las Vegas erinnert wir nur ungern von Geldwäsche gesprochen, sondern eher von den Zukunftsplänen. Im ersten Quartal konnte das Casino einen Umsatz von rund 1,07 Milliarden Euro verzeichnen. Allerdings will Macau nicht abhängig sein vom Glücksspiel, sondern möchte auch Touristen anziehen und baut deshalb seine Angebote rund um den Bereich „non-gaming“ aus. Inzwischen entstanden im Galaxy weitläufige Pool-Landschaften, ein Nacht-Club, Spa-Zentren und auch japanische Restaurants. Somit folgt das Galaxy den Branchentrend.

Ein Vergleich mit Las Vegas ist nicht sinnvoll

Bereits 2006 kam es zu den neuen Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche und dennoch ist und bleibt es ein heikles Thema. Denn es ist schwer festzustellen, wem das Geld gehört und woher es stammt, erklärte Fog Ka Chio von der Universität Macau. Bei Recherchen stieß er auf sogenannte Untergrund-Konten, über die Geld von Macau zum Festland überwiesen wird. Der Regierung gelingt es nur teilweise, dieser Situation Herr zu werden. Allerdings dienen nicht nur die Casinos der Geldwäsche in Macau, sondern auch die Shopping-Malls, wo mit Kreditkarte bezahlt wird. Kurze Zeit später geben die Kunden die Dinge zurück und erhalten Bargeld. Es gibt viele Kontrollen, aber dennoch ist es immer noch leicht, diese zu umgehen und Geld ist Geld und jeder Schein sieht wie der andere aus.

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