Der Politiker Andrea Pöder meinte, das es in Südtirol insgesamt 1045 Spielautomaten in 38 Gemeinden gäbe und nur noch 28 Gemeinden ohne Automaten sind. Damit gäbe es immer noch zu viele Möglichkeiten, in eine Spielsucht zu verfallen.

Es müssen schärfere Gesetzte her

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Der Landtagsabgeordnete Pöder ist gegen die Spielhallen und bezeichnete diese als „scheinheilig“, denn es werden jährlich rund 40 Millionen Euro in Südtirol durch das Glücksspiel eingenommen und nur 300.000 Euro davon, werden in die Spielsucht Bekämpfung investiert. Das ist eindeutig zu wenig und der Politiker fordert schärfere Gesetzte. Er fügte noch hinzu, das man die Spielsucht nicht unterschätzen sollte und das kann ganze Familien in Südtirol aus der Bahn werfen. Aber nicht nur die geringen Investitionen gegen die Spielsucht machen den 48-jährigen Politiker sauer, sondern auch die Menge der existierenden Video-Slots in Südtirol.

1045 Automaten in 220 Spielstätten

In Südtirol wurden im März 2015 Daten die das Glücksspiel betreffen veröffentlicht und an diesen, haben sich insgesamt 109 der 116 Gemeinden des Landes beteiligt. Aus diesen Daten geht hervor, das es 1045 Spielautomaten in 220 verschiedenen Spielstätten gibt. Das sind laut der Bürger Union, immer noch 220 Möglichkeiten zu viel, der Spielsucht zu verfallen. Mittlerweile sind auch die Jugendlichen davon betroffen und die Spielautomaten sollten aus dem näheren Umkreis von Schulen, Bushaltestellen, Schwimmbädern etc. verschwinden.

Wenigstens höhere Steuern sollten gefordert werden

Die Bürger Union hatte vor kurzem zwar erst einen Gesetzesentwurf eingereicht, doch dieser wurde von der Landesregierung abgelehnt. In diesem Entwurf ging es um die Verschärfung der Gesetzte, die das Glücksspiel in den Spielhallen und Gaststätten betreffen. Denn Andre Pöder, möchte das die Glücksspiel Betreiber tiefer in die Tasche greifen müssen, weil sie den Bürgern mit dubiosen Methoden das Geld aus ihren Taschen ziehen würden. Der Gesetzesentwurf wurde von der Landesregierung zwar abgelehnt, doch die Bürger Union wird weiter gegen die Spielsucht kämpfen.

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